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TU GrĂźnderwerkstatt
Meine Rolle
CEO & Head of Design
Datum
01/2012 bis 03/2015
Branche
Feedbacktool
Kunde
votingLAB

Meine GrĂźndungserfahrung

Hintergrund
Nach meinem Studium arbeitete ich für viele kleine und große Start-ups und hatte den Wunsch, selber an einem Start-up beteiligt zu sein. Im November 2011 wurde ich auf eine Ausschreibung für ein Exist-Gründerstipendium aus dem Absolventen-Verteiler meiner ehemaligen Uni aufmerksam und entschloss mich für die Position als Designerin bei wecide. Unser Ziel war es ein EXIST Gründerstipendium zu bekommen. 
Wir arbeiteten an der Plattform und und reichten einen Businessplan ein. 
Im Oktober 2012 startete unser EXIST Stipendium an der TU Berlin.


Die Design Team Challenge

Wir erhielten ein Stipendium und zogen im Oktober 2012 in die Gründerwerkstatt der TU Berlin. Doch bereits vor der Zusage traten immer wieder Probleme im Team auf, die uns verfolgten. Zuerst schied ein Mitgründer aus, und danach konnten wir uns im neuen Dreier-Team nicht über das Thema der Gesellschaftsanteile einigen – ein allzu bekanntes Schicksal von Start-ups. Unser Mitgründer Jörg gründete ohne uns eine GmbH, was zu einer Anhörung der TU Berlin und des Projektträgers führte. 
Dies wiederum führte dazu, dass es nach einer Stellungnahme zu einer Teamtrennung kam. Von diesem Tag an gab es nun zwei Teams: wecide und votingLAB waren geboren.
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zwei Stipendien

10/2012 bis 09/2013 Stipendium der TU Berlin
11/2014 bis 03/2015 Stipendium der Beuth Hochschule

Wecide TĂźrschild
Menschen mit Zertifikat
Businessplan Wettbewerb 2012, Platz 3 fĂźr die beste Idee

Die Design Team Challenge

Wir erhielten ein EXIST Stipendium und zogen im Oktober 2012 in die Gründerwerkstatt der TU Berlin ein. Doch bereits vor der Zusage traten immer wieder Probleme im Team auf, die uns verfolgten. Zuerst schied ein Mitgründer aus, und danach konnten wir uns im neuen Dreier-Team nicht über das Thema der Gesellschaftsanteile einigen – ein allzu bekanntes Schicksal von Start-ups. Unser Mitgründer Jörg gründete ohne uns eine GmbH, was zu einer Anhörung der TU Berlin und des Projektträgers führte. 
Dies wiederum führte dazu, dass es nach einer Stellungnahme zu einer Teamtrennung kam. Von diesem Tag an gab es nun zwei Teams: wecide und votingLAB war geboren.


Teamstruktur wecide

Ideengeber JÜrg und Programmierer Sebastian (später Martin) und ich als Designerin.

Teamstruktur

„Unsere eigentliche Challenge war das Team!“

Notizen

Die Idee: Auf der „wecide“ Plattform konnte man sich durch pro und kontra Argumente anderer Nutzer bei der Entscheidungsfindung helfen lassen. Im Unternehmen, im Team, im Verein, und egal welche Entscheidung.

wicide UI
wecide

Vom Meinungstools zur Feedback App

BĂźro TU Berlin in Weddingvotinglab Schild
Fotos: Unser neues BĂźro an der GrĂźndungsinsel an der TU Berlin im Wedding

Ein Neuanfang: Eine neue Plattform

Nach der Teamtrennung mussten beide Teams nochmal bei Null anfangen und das Design und den Code neu aufsetzen. In wenigen Monaten setzen wir eine neue Plattform im neuem Design um und registrierten „votingLAB“ beim Markenamt.
Martin war fßr die technischen Angelegenheiten und Programmierung der Plattform in Ruby and Rails zuständig und ich war fßr das Konzept, Design (UX/UI) und die Vernetzung zuständig.

votingLab Designs
Live Version der neuen Plattform
TU Berlin (2013)

Erster Kunde TUI

Beim Netzwerken konnte ich unseren ersten Kunden, TUI.com in Berlin, gewinnen. 
Im gemeinsamen Gespräch entschieden wir uns für eine Kooperation. Wir erstellten eine interne Mitarbeiterumfrage auf votingLAB für einschließlich einer Auswertung. 

Die erfolgreiche Zusammenarbeit wurde schließlich als Erfolgsgeschichte (Success Story) dokumentiert.

Voting Lab UI
BĂźro SchildLaptopNotizenTischBadgesBadgesZettekBreakfastclub

votingLAB in den Medien

deutsche Startups LogoStartups im Internet LogoBerliner Morgenpost Logomedia.net LogoGrßnderszene LogoDeutschlandfunkt Kultur LogoMärkische Allgemeine Logo

votingLAB auf der IFA

Im September 2013 präsentierten wir auf der IFA am Forschungsmarkt Berlin-Brandenburg unsere Plattform der Öffentlichkeit. Ein Höhepunkt kurz vor Ende des Stipendium. Die Zukunft war ungewiss.

Neues Stipendium, ohne Team

Das Stipendium an der TU Berlin lief im September 2013 aus und ich hielt mich mit Freelancer Aufträgen über Wasser. Martin entschied sich für eine Festanstellung in einer Digitalagentur. Parallel zum Freelancen schrieb ich einen neuen Businessplan für ein Anschlussstipendium. Nach der Einreichung folgte ein Pitch an der Gründerwerkstatt in dem ich die Jury von votingLAB überzeugte. 
Ab Januar 2014 ging es an der Gründerwerkstatt mit votingLAB weiter. Da Martin einen Festvertrag hatte entschieden wir uns, einen weiteren Gründer ins Team zu holen, der den Stipendiumsplatz einnahm. Ab Februar übernahm Christopher Walzel das Stipendium und wir arbeiteten an der alten Plattform weiter. Es folgte nach TUI.com eine weitere große Umfrage für den Mörchenpark auf dem Holzmarktgelände mit über 500 Mitgliedern.

Prozess
Posts

Speaker und der Wechsel zur App

Die Zusammenarbeit mit dem Mörchenpark durfte ich als Speaker auf der Tools Konferenz im Juni 2015 auf großer Bühne vorstellen.

Nach dem zweiten Auftrag merkten wir, dass die Anforderungen der Umfragen sehr speziell waren. Das ursprüngliche Konzept der argumentenbasierten Entscheidung fand nicht den Anklang den wir uns gewünscht hatten. Potenzielle Kunden wollten individuelle Umfragen und kein reines Entscheidungstool. Zwar bekamen wir immer großes Lob für die User Experience der Plattform doch gab es auf dem Markt unzählige Umfragetools somit stand die Entscheidung fest: Christopher und ich wollten in die breite Masse (B2C) gehen und all das Wissen der Entscheidungsfindung in ein Feedbacktool umsetzen. Eine Feedback App! 
Christopher kümmerte sich um die App Programmierung und ich mich um das Konzept, Design und das Netzwerken.

Unsere neue Konkurrenz

yelp Logo
Oktober 2004
Foursquare Logo
März 2009
Swarm Logo
May 2014
Local Guides Logo
August 2014
Startup Time

Closed Beta der Feedback App

Von Mai bis November 2014 entwickelten wir eine native Feedback-App für iOS und Android, mit der man auf ganz neue Weise Bewertungen abgeben und schnell Entscheidungen treffen konnte, zum Beispiel darüber, wohin man zum Essen geht – und das alles ohne Texteingabe, sondern mit bestimmten Parametern wie laut – leise, warm – kalt und viele weitere. Innerhalb von nur sieben Monaten stand die App zum Testen bereit.
Eine geschlossene Phase mit kleinem Nutzerkreis lief von 11/2014 bis 01/2015, 

wir holten Nutzerfeedback ein und entwickelten die App weiter.

Protyping
votingLAB Beta Web

App Store Einreichung

Votinglab
VotingLAB Screens

Die Idee hinter votingLAB

votingLAB war eine Tagesfeedback App mit der man sein persĂśnliches Feedback mit seinen Freunden teilen konnte.
Das Besondere? Feedback ohne lange Texteingabe durch ein einfaches und logisches Verfahren. Man konnte durch vordefinierten Eigenschaften und Merkmalen in unterschiedlichen Kategorien sein Feedback abgegeben, Fotos konnten hinzugefügt werden und innerhalb weniger Sekunden bewerten – superleicht und blitzschnell. 


Der Ansatz war komplett neu. Man konnte sich ein Top 50 Ranking in seiner Umgebung anzeigen lassen und die App als Orientierung nutzen. Die App half bei der Restaurant Entscheidung zum Mittag, ein Klick und ohne langes Warten hat man neue Dinge in seiner Umgebung entdeckt.

VotingLAB Screens

Meine 10 Learnings

In der Zeit an der Gründerwerkstatt der TU Berlin und der Beuth Hochschule durfte ich tief in die Startupwelt eintauchen und habe viel gelernt.


Learning 1: Team: Ein gutes Team ist das A und O, aber selbst gute Teams kĂśnnen scheitern
Learning 2: Finanzen: Marketing, Vertrieb und Finanzierung macht man nicht nebenbei
Learning 3: Skalierbarkeit: Schwierige Skalierbarkeit entsteht, wenn man keinen klaren Fokus setzt 
(in unserem Fall den Fokus auf eine Kategorie oder nur wenige Kategorien setzen - MVP)
Learning 4: Entwicklung: Vermeide zu exotische Programmiersprachen, bei denen die Rekrutierung von Bewerbern erschwert wird (bei uns war es Ruby on Rails)
Learning 5: Work hard – play hard: Ein Startup ist ein 24/7-Business, bei dem alle Gründer:innen an einem Strang ziehen müssen
Learning 6: Networking: Ohne Networking geht nichts
Der Aufbau von Beziehungen zu anderen Unternehmern, Investoren und Branchenexperten kann wichtige Chancen und Ressourcen eröffnen
Learning 7: App-Store Einreichung: GenĂźgend Zeit fĂźr die Einreichung im App-Store einplanen
Learning 8: Businessmodel: Niemand wollte zu der Zeit fĂźr eine App Geld bezahlen
Learning 9: Fehler als Chance: Fehler sind unvermeidlich, aber auch wertvolle Lerngelegenheiten 
Startups sollten Fehler als Möglichkeit sehen, sich zu verbessern und anzupassen
Learning 10: DurchhaltevermĂśgen!

VotingLAB App Store
Franziska GronwaldHerz Emoji

Danke!

An alle mit denen ich zusammen arbeiten durfte!

Meinen beiden Mitgründern Martin Dellbrück und Christopher Walzel. 
Dr. Sebastian Walter, Anja Briese, HÄRTING Rechtsanwälte, Tilman Süss und 
der TU Berlin und die Beuth Hochschule für die beiden Stipendien.

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