

& Product Design
Solo-Projekt · KI-gestützte Umsetzung mit ChatGPT und Xcode
WirkTakt: Von Excel zur App
Wie ich alleine eine datenschutzfreundliche App zur persönlichen Dokumentation von ADHS-Medikation konzipiert, getestet und mit KI umgesetzt habe ohne eine Zeile Code zu schreiben.
Das Projekt auf einen Blick
WirkTakt ist eine native iPhone-App zur persönlichen Dokumentation einer ärztlich verordneten ADHS-Medikation. Nutzer:innen können Einnahmen, ihr Befinden vor der Einnahme und zeitversetzte Check-ins festhalten, um die eigene Wahrnehmung im Alltag besser zu verstehen und Beobachtungen bei Bedarf mit behandelnden Personen zu besprechen.
Die App entstand aus meinem eigenen Bedarf. Ich verantwortete Problemdefinition, Produktstrategie, Informationsarchitektur, UX/UI Design, Inhalte, Priorisierung, Testing, Datenschutz und Veröffentlichung. Den Swift-Code ließ ich mit ChatGPT erzeugen und iterativ anpassen.
Los ging es am 12. August 2026, am 23. August war Version 1.0 bei Apple eingereicht und am 27. August war die App im App Store veröffentlicht.
12 Tage
ca. 60–80 Std.
verfügbar
& Tracking

Der Hintergrund
Für die Einstellung meiner ADHS-Medikation bekam ich von meinem Arzt einen Zettel mit einem Dosierungsschema. Ich sollte unterschiedliche Dosierungen ausprobieren und meine Beobachtungen festhalten. Dafür erstellte ich zunächst eine Excel-Tabelle. Während meines Weihnachtsurlaubs 2025 funktionierte das 18 Tage lang ganz gut. Im normalen Arbeitsalltag wurde das Eintragen am Rechner jedoch schnell zu aufwendig – und ich vergaß es immer häufiger.
Das war ein Widerspruch: Ausgerechnet die Lösung, die bei der strukturierten Selbstbeobachtung helfen sollte, erzeugte für mich als Person mit ADHS eine zusätzliche Hürde. Gleichzeitig reichte mir eine reine Einnahmeliste nicht. Ich wollte nachvollziehen können, wie ich mich vor und nach der Einnahme fühlte und welche Zusammenhänge sich im Alltag zeigten.

Die Challenge
Die zentrale Herausforderung bestand darin, sensible und komplexe Beobachtungen mit möglichst wenig Eingabeaufwand erfassbar zu machen.
WirkTakt sollte helfen, persönliche Muster zu erkennen, ohne selbst zur Belastung zu werden. Gleichzeitig durfte die App keine medizinische Wirkung behaupten, keine Diagnose stellen und keine Empfehlungen zu Therapie oder Dosierung geben.
Daraus ergaben sich vier Leitfragen:
1. Wie wenig Eingabe ist möglich, ohne relevante Zusammenhänge zu verlieren?
2. Welche Zeitpunkte und Fragen helfen bei der persönlichen Reflexion?
3. Wie lassen sich Gesundheitsdaten ohne Account, Backend oder Tracking verarbeiten?
4. Wie bleibt die Grenze zwischen Selbstbeobachtung und medizinischer Bewertung eindeutig?

Meine Rolle
WirkTakt ist ein Solo-Projekt was in meiner Freizeit entstand. Ich übernahm die Rollen, die in einem klassischen Produktteam auf mehrere Personen verteilt wären:
• Problemdefinition und Produktvision,
• Research im eigenen Nutzungskontext,
• Wettbewerbs- und Quellenrecherche,
• Product Scoping und Priorisierung,
• Informationsarchitektur und Userflows,
• UX Writing und visuelle Gestaltung,
• funktionales Testing auf echten Geräten,
• Fehleranalyse und Qualitätssicherung,
• Datenschutz und Produktabgrenzung,
• App-Store-Positionierung und Veröffentlichung.
ChatGPT war dabei mein technischer Umsetzungspartner. Die KI erzeugte und veränderte den Code. Die Verantwortung für Probleme, Anforderungen, Entscheidungen, Prüfung und Veröffentlichung blieb bei mir.
Mein Produktprinzip:
So wenig Aufwand wie möglich,
so viel Erkenntnis wie nötig
Meine ursprünglich erstellte Excel-Tabelle war nicht an fehlenden Datenfeldern gescheitert, sondern an zu viel Reibung. Deshalb definierte ich vier Produktprinzipien:
1. Schnell im Alltag nutzbar
Die wichtigsten Angaben sollten direkt auf dem iPhone und in wenigen Schritten erfasst werden können. Skalen und vorausgewählte Optionen reduzieren den Schreibaufwand, Freitext bleibt optional.
2. Persönliche Wahrnehmung statt Wirkversprechen
WirkTakt zeigt keine medizinisch gemessene Wirkung. Die App dokumentiert ausschließlich, wie Nutzer Veränderungen selbst wahrnehmen und gibt Orientierung.
3. Kontext statt isolierter Werte
Fokus oder Energie allein erklären wenig. Deshalb lassen sich auch Besonderheiten wie wenig Schlaf, hoher Stress, Sport, Krankheit oder Zyklus erfassen. Sie gelten für den ganzen Tag und müssen nicht bei jeder Einnahme erneut angegeben werden.
4. Datenschutz durch lokale Verarbeitung
Die Daten bleiben auf dem iPhone. Es gibt keinen Account, kein Backend, keine Werbung, kein Tracking und keine Analysedienste. Ein Export entsteht nur auf ausdrückliche Aktion der Nutzer.
Der Kernflow
Der wichtigste Ablauf orientiert sich am tatsächlichen Tagesverlauf:
Schritt 1: Vor der Einnahme
Aufgabe: Medikament, Dosis, Uhrzeit und Ausgangslage dokumentieren
Gestaltungsentscheidung: Baseline trennt das vorherige Befinden von späteren Veränderungen
Schritt 2: Check-in 1
Aufgabe: Erste Wahrnehmung nach etwa 1,5 Stunden festhalten
Gestaltungsentscheidung: Erinnerung unterstützt den richtigen Zeitpunkt
Schritt 3: Check-in 2
Aufgabe: Entwicklung nach etwa 3–4 Stunden ergänzen
Gestaltungsentscheidung: Zweiter Messpunkt macht Verläufe sichtbarer, ohne zu viele Abfragen zu erzeugen
Schritt 4: Auswertung
Aufgabe: Einträge nach Tag, Woche, Monat oder Jahr betrachten
Gestaltungsentscheidung: Trends und wiederkehrende Kontexte werden gebündelt dargestellt
Bei den Check-ins bewerten Nutzer Fokus, Energie, Stimmung und innere Unruhe. Ergänzend können sie ein persönliches Wirkfenster und optionale Notizen festhalten.
Vom ersten Prototyp zum Produkt
Nach ungefähr dreieinhalb Stunden lief die erste Basisversion auf meinem iPhone. Nach einer weiteren kurzen Session und 22 kleinen Iterationen später konnte ich sie erstmals im Alltag einsetzen.
Der frühe Prototyp enthielt bereits:
• Medikament und Dosis,
• Befinden vor der Einnahme,
• zwei zeitversetzte Check-ins,
• Bewertungen von Fokus, Energie, Stimmung und innerer Unruhe,
• eine erste Darstellung des persönlich wahrgenommenen Wirkfensters.
Die schnelle Geschwindigkeit war hilfreich, veränderte aber auch die Produktarbeit. Neue Funktionen ließen sich so schnell erzeugen, dass die entscheidende Frage nicht mehr lautete:
„Kann ich das bauen?“, sondern: „Sollte ich das bauen?“

Scoping: Was gehört wirklich zu WirkTakt?
Während der Nutzung entstanden immer neue Anforderungen.
Einige Beispiele:
• Braucht es zwei oder drei Check-ins?
• Welche Besonderheiten sind häufig genug für eine Vorauswahl?
• Gelten Besonderheiten pro Einnahme oder pro Tag?
• Sollten Schmerzen und Migräne getrennt werden?
• Gehören Periode, Zyklus und Pilleneinnahme in dieselbe App?
• Wie viel Konfiguration ist für Menschen mit ADHS noch hilfreich?
Ich bewertete Funktionen danach, ob sie mindestens eines von drei Zielen unterstützten:
1. Eine Einnahme schneller dokumentieren,
2. persönliche Zusammenhänge verständlicher machen,
3. Sensible Daten besser schützen.
Diese Logik half mir, Ideen zurückzustellen, die technisch machbar waren, aber keinen ausreichenden Beitrag zum Kernproblem leisteten.
App Store Einreichung

Von der Dokumentation zur persönlichen Einordnung
Aus den ersten Tests entstanden drei zentrale Erweiterungen.
Besonderheiten für den Tageskontext
Wenig Schlaf, Stress, Sport, Krankheit oder der Zyklus können die eigene Wahrnehmung beeinflussen. Anstatt diese Angaben bei jeder Einnahme erneut abzufragen, werden maximal wenige Besonderheiten einmal pro Tag erfasst und allen Einnahmen dieses Tages zugeordnet.
Auswertungen über mehrere Zeiträume
Einzelne Beobachtungen sind schwer einzuordnen. Deshalb können Nutzer ihre Angaben nach Tag, Woche, Monat und Jahr betrachten. Die Auswertung soll keine medizinischen Zusammenhänge behaupten, sondern die persönliche Reflexion unterstützen.
Optionaler Zyklus- und Pillenkontext
Weil sich die Wahrnehmung einer ADHS-Medikation im Zyklus verändern kann, ergänzte ich eine optionale Dokumentation von Periode und Pilleneinnahme. Diese Funktionen bleiben getrennt vom Kernflow und müssen nicht genutzt werden.

UX Writing als Sicherheitsfaktor
Bei einem gesundheitsbezogenen Produkt sind Begriffe nicht nur eine Frage des Tons. Sie beeinflussen, was Menschen von der App erwarten.
Deshalb formulierte ich WirkTakt konsequent als Dokumentations- und Reflexionshilfe:
• „persönlich wahrgenommenes Wirkfenster“ statt gemessener Wirkung,
• Beobachtungen statt Diagnose,
• keine Empfehlung zur Einnahme oder Dosierung,
• klare Hinweise auf die Zusammenarbeit mit behandelnden Personen.
Die europäische Medizinprodukteverordnung definiert den „Verwendungszweck“ unter anderem über Angaben in Kennzeichnung, Gebrauchsanweisung sowie Werbe- und Verkaufsmaterialien. Die sprachliche Abgrenzung war deshalb von Beginn an Teil der Produktverantwortung – nicht nur ein Hinweis für die Veröffentlichung.
Privacy by Design
WirkTakt verarbeitet Informationen zu Medikamenten, Befinden, Blutdruck, Puls und optional zum Zyklus. Daraus leitete ich eine klare technische und gestalterische Entscheidung ab: Die Daten sollten das Gerät nicht verlassen.
Die erste Version nutzt deshalb:
• lokale Speicherung auf dem iPhone,
• lokale Benachrichtigungen,Schutz per Code oder Face ID,
• keinen Account und keine Anmeldung,kein eigenes Backend,
• kein Tracking und keine Analysedienste,
• einen ausschließlich manuell ausgelösten CSV-Export.
Apple zählt Daten, die nur auf dem Gerät verarbeitet und nicht an einen Server übertragen werden, in seinen App-Privacy-Angaben nicht als „erhoben“. Für WirkTakt ist die lokale Verarbeitung darüber hinaus ein zentrales Produktversprechen.
Testen im echten Nutzungskontext
Die wichtigsten Probleme zeigten sich nicht beim Generieren des Codes, sondern auf echten Geräten.
Benachrichtigungen
Erinnerungen wurden in der App teilweise korrekt geplant, erschienen aber nicht als Systemmitteilung. Ursachen waren unter anderem iOS-Berechtigungen, Fokus-Einstellungen und die technische Implementierung. Die Pillenerinnerung benötigte mehrere Korrekturrunden.
Lokale Speicherung unter iOS 17
Auf einem iPhone SE mit iOS 17 funktionierte die Speicherung zunächst nicht zuverlässig. Der Fehler machte deutlich, dass ein erfolgreicher Test auf einem Gerät keine ausreichende technische Validierung ist.
Hell- und Dunkelmodus
Farben, Konturen und Hierarchien mussten in beiden Darstellungen geprüft werden. Mehrere Elemente waren in einem Modus stimmig und verloren im anderen Kontrast oder visuelle Konsistenz.
Deutsche und englische Texte
Die englische Sprachversion war keine reine Übersetzungsaufgabe. Unterschiedliche Textlängen wirkten sich direkt auf Abstände, Buttons und Informationshierarchien aus.
Entwicklung in zwölf Tagen
Schritt 1: Vor der Einnahme
Aufgabe: Medikament, Dosis, Uhrzeit und Ausgangslage dokumentieren
Gestaltungsentscheidung: Baseline trennt das vorherige Befinden von späteren Veränderungen
Schritt 2: Check-in 1
Aufgabe: Erste Wahrnehmung nach etwa 1,5 Stunden festhalten
Gestaltungsentscheidung: Erinnerung unterstützt den richtigen Zeitpunkt
Schritt 3: Check-in 2
Aufgabe: Entwicklung nach etwa 3–4 Stunden ergänzen
Gestaltungsentscheidung: Zweiter Messpunkt macht Verläufe sichtbarer, ohne zu viele Abfragen zu erzeugen
Schritt 4: Auswertung
Aufgabe: Einträge nach Tag, Woche, Monat oder Jahr betrachten
Gestaltungsentscheidung: Trends und wiederkehrende Kontexte werden gebündelt dargestellt
Bei den Check-ins bewerten Nutzer Fokus, Energie, Stimmung und innere Unruhe. Ergänzend können sie ein persönliches Wirkfenster und optionale Notizen festhalten.

Die letzten zehn Prozent: Veröffentlichung
Der funktionierende Build war nur ein Teil des Produkts. Für die Einreichung musste ich zusätzlich Developer Account, Signierung, Store-Texte, Screenshots, Supportseite, Datenschutzerklärung, Altersfreigabe, Kategorien und die gesundheitsbezogene Einordnung bearbeiten.
Die App-Store-Screens ließ ich zunächst ebenfalls mit ChatGPT erstellen. Für das letzte visuelle Finetuning wechselte ich zu Figma. Damit setzte ich mein klassisches Designwerkzeug erst am Ende des Projekts ein.Die Namensfindung nahm ebenfalls mehr Zeit ein als erwartet. Nach der Prüfung verschiedener Fantasienamen und internationaler Optionen blieb ich bewusst bei WirkTakt.
Der Name ist deutsch und vielleicht etwas sperrig, beschreibt für mich aber die Verbindung aus persönlicher Wirkung und zeitlichem Verlauf – und passt zu einem Herzens- und Lernprojekt, das nicht mit einem kommerziellen Anspruch gestartet ist.
Das Ergebnis
Version 1.0 von WirkTakt umfasst:
• Einnahmen mit Präparat,
• Wirkstoff, Form, Dosis und Uhrzeit,
• Befinden und optionale Vitalwerte vor der Einnahme,
• zwei zeitversetzte Check-ins,
• Fokus, Energie, Stimmung und innere Unruhe,
• ein persönlich eingeschätztes Wirkfenster,
• Auswertungen nach Tag, Woche, Monat und Jahr,
• tägliche Besonderheiten,
• optionale Dokumentation von Periode und Pille,
• lokale Erinnerungen,
• CSV-Export,
• Schutz per Code oder Face ID,
• Deutsch und Englisch,
• Hell- und Dunkelmodus.
Wirkung und Grenzen
Der bislang belegbare Erfolg des Projekts liegt in der Umsetzung und Veröffentlichung: Aus einem persönlichen Problem entstand innerhalb weniger Tage eine eigenständig konzipierte, native iPhone-App, die reale App-Store- und Datenschutzanforderungen erfüllt.
WirkTakt hat zu diesem Zeitpunkt noch keine belastbaren Nutzungs- oder Wirkungskennzahlen. Die erste Version wurde vor allem im eigenen Alltag und auf mehreren Geräten getestet. Ob der reduzierte Dokumentationsansatz auch für andere Menschen mit ADHS funktioniert, muss die nächste Nutzungsphase zeigen.
Diese Grenze ist mir wichtig: Eine Veröffentlichung ist ein Meilenstein, aber noch kein Beleg für Product-Market-Fit oder medizinischen Nutzen.
Meine wichtigsten Learnings
1. Ein echtes Problem ist wichtiger als technische Geschwindigkeit
Mein erster Vibe-Coding-Versuch war schnell gebaut, verlor für mich aber ebenso schnell seinen Nutzen. WirkTakt blieb relevant, weil die App ein konkretes Problem aus meinem Alltag löst.
2. UX-Kompetenz wird durch KI nicht ersetzt
Die KI erzeugte Code und Oberflächen. Entscheidungen zu Umfang, Nutzerführung, Verständlichkeit, Belastung und Verantwortung musste ich selbst treffen.
3. Schnelle Umsetzung erhöht den Bedarf an Priorisierung
Wenn eine neue Funktion nur wenige Prompts entfernt scheint, wächst die Gefahr eines überladenen Produkts. Product Scoping wurde zur wichtigsten Gegenbewegung.
4. Testen auf echten Geräten bleibt unverzichtbar
Benachrichtigungen, lokale Speicherung, Übersetzungen und visuelle Zustände zeigten Probleme, die im generierten Code nicht sichtbar waren.
5. Die Arbeit verschiebt sich, die Verantwortung bleibt
Ich schrieb keinen Swift-Code. Dafür orchestrierte ich Problemklärung, Spezifikation, Umsetzung, Qualitätssicherung und Veröffentlichung. Gerade bei sensiblen Gesundheitsdaten bleibt die Verantwortung menschlich.
Nächste Schritte
Mit Version 1.0 beginnt die nächste Lernphase:
• Rückmeldungen von Nutzer sammeln,
• Verständlichkeit und tatsächlichen Eingabeaufwand prüfen,
• Nutzung der Check-ins und Auswertungen beobachten,
• Barrierefreiheit systematisch testen,
• Funktionsumfang anhand realer Bedürfnisse weiter priorisieren,
• prüfen, ob und wie zyklusbezogene Zusammenhänge künftig hilfreicher sichtbar werden können.
Fazit
WirkTakt zeigt für mich, welches Potenzial KI-gestützte Entwicklung für erfahrene Produktmenschen wie mich hat. Ich konnte eine Idee umsetzen, die ohne Swift-Kenntnisse außerhalb meiner technischen Möglichkeiten lag.
Die entscheidende Leistung war dabei nicht, möglichst schnell möglichst viel Code zu erzeugen. Sie lag darin, ein relevantes Problem zu erkennen, den Umfang immer wieder zu begrenzen, sensible Daten verantwortungsvoll zu behandeln und aus vielen generierten Zwischenständen ein konsistentes Produkt zu machen.
Ich musste nicht selbst programmieren, um eine App zu bauen. Aber ich musste sehr genau wissen, was ich bauen wollte – und immer wieder erkennen, wenn ich es noch nicht genau genug wusste.
WirkTakt wächst weiter
Mit Version 1.0 ist WirkTakt für mich noch nicht fertig. Ich möchte die App weiterentwickeln und dabei vor allem herausfinden, was Menschen mit ADHS im Alltag wirklich hilft.
Deshalb freue ich mich über ehrliches Feedback: Fehlt dir eine Funktion? Ist etwas unverständlich oder hast du eine Idee, die WirkTakt besser machen könnte? Dann schreib mir gerne an info@franzidesign.de.
Und wenn du Menschen mit ADHS kennst, die ihre Medikation und ihr Befinden besser dokumentieren und reflektieren möchten, schick ihnen WirkTakt gerne weiter.
Quellenhinweise:
• Apple: App Privacy Details
• Europäische Union: Verordnung (EU) 2017/745 über Medizinprodukte

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