Mein JahresrĂĽckblick 2025: Fragen & Antworten

‍15 Fragen zur persönlichen Jahresreflexion


2025 war kein Jahr der schnellen Antworten. Es war ein Jahr des Hinsehens, des Sortierens – und des ehrlichen Lernens über mich selbst. Diese 15 Fragen sind kein Fazit, sondern Momentaufnahmen. Sie erzählen von Bewegung, von Brüchen und von Klarheit, die sich langsam eingestellt hat.

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1. Was habe ich zum ersten Mal gemacht?


Ich habe zum ersten Mal an einem Buch mitgeschrieben – meine Perspektive sichtbar gemacht und meine Stimme eingebracht.
Mehr dazu teile ich im kommenden Jahr.

2. Welche Erlebnisse im Jahr zählen zu den fünf schönsten?

  • Meinen Eltern die Reise auf die Seychellen zu ermöglichen – ein Geschenk an gemeinsame Zeit, das heute noch nachwirkt.
  • Eine Rundreise durch China: ĂĽberwältigend, fordernd, inspirierend.
  • Mein Einsatz beim Garbicz Festival mit Eclipse
  • Ein Wanderurlaub in der Schweiz, der mir gezeigt hat, wie heilsam Langsamkeit sein kann.
  • Ein Yoga-Retreat als bewusste Pause vom Funktionieren.
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3. Welches Ereignis hat mich nachhaltig geprägt?


Unser Beitrag vom Arbeitskreis UX Strategie zur Mensch und Computer – vor allem der Weg dorthin: gemeinsames Denken, Zweifel, Wachstum und am Ende Sichtbarkeit.
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4. Welcher Abschied oder Trennung ist mir schwergefallen?


Der Projektwechsel von der FIBU in den Bereich Steuern – ein Loslassen, das mehr mit Identität zu tun hatte, als mir lieb war.

5. Was hat mich besonders berührt, sowohl positiv als auch negativ?


Positiv: Die Offenheit und der Mut vieler Aktivist:innen auf Social Media, die Ausgrenzung sichtbar machen und Haltung zeigen.

Negativ: Der gesellschaftliche Rechtsruck – und der Hass gegenüber Minderheiten, der lauter geworden ist.

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6. Was habe ich mir persönlich Gutes getan?


Ich habe mir selbst mehr Raum gegeben: durch regelmäßige Meditation, Bewegung – und bewusste Pausen.

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7. Was hat mich verletzt oder besonders traurig oder wütend gemacht?


Ungerechtigkeit. Und das Wegsehen oder Aushalten von Zuständen, obwohl Menschen es besser wissen könnten.


8. Welches Buch, welche Lektüre oder welches Werk hat mich am meisten beeindruckt?


The Coming Wave von Mustafa Suleyman & Michael Bhaskar – ein Buch, das nachwirkt und Fragen offenlässt.

… und Anders von Bertolt Meyer – persönlich, klärend und stärkend im Umgang mit Vielfalt.

9. Welches Ereignis hat mich am meisten beeindruckt?


Meine ADHS-Diagnostik. Sie war kein Etikett, sondern ein Schlüssel: für Verständnis, für Selbstmitgefühl und für viele Aha-Momente.

10. Mit wem oder was habe ich zu wenig Zeit verbracht?


Mit Yoga – obwohl ich weiß, wie gut es mir tut.

11. Was habe ich geschafft, auf welche Leistung bin ich stolz?

  • Die Veröffentlichung eines Papers nach der Mensch und Computer
  • Meine kontinuierliche Arbeit im AK UX Strategie
  • Regelmäßige Mentor Sessions auf ADPList
  • 26 veröffentlichte Blogbeiträge auf franzidesign
  • Nicht alles war leicht – aber alles war ehrlich.

12. Was ist mir wichtiger geworden als vor einem Jahr?


Auf mich und meine BedĂĽrfnisse zu achten. Grenzen zu setzen.
Und Nein zu sagen, ohne mich dafĂĽr zu rechtfertigen.

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13. Wofür bin ich besonders dankbar?


Für ein weiteres Jahr ohne Krankheitstage – und für die Kraft, die ich oft als selbstverständlich genommen habe.

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14. Welcher persönliche Wunsch ist in Erfüllung gegangen oder welches Ziel habe ich erreicht?


Klarheit. Nicht als Endpunkt, sondern als Richtung.



15. Welches Event hat mich 2025 geprägt?


Die Mensch und Computer in Chemnitz – als Ort für Austausch, Sichtbarkeit und persönliches Wachstum.

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2025 hat mir keine einfachen Antworten geliefert.
Das Jahr hat mir etwas Wertvolleres geschenkt: mehr Verständnis für mich selbst – und den Mut, mich ernst zu nehmen. Ich gehe nicht leichter ins nächste Jahr. Aber klarer.

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Franzi Detail

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